EM-Wirkung in Kurzform

oder: die Bedeutung von EM in Mikroorganismen-Milieus und die Erklärung der „EM-Wippen“

Egal um welches Milieu es geht, der Entdecker der effektiven Mikroorganismen, Prof. Dr. Higa, teilt die Gemeinschaft aller Mikroorganismen in drei Gruppen ein, um die biologische Wirkung der EM zu verdeutlichen. Es gibt

  1. aufbauende Mikroorganismen (zu denen auch die EM-Mikroorganismen gehören),
  2. krankheits- und fäulniserregende Mikroorganismen und
  3. neutrale, opportunistische Mikroorganismen (auch „Mitläufer“ genannt), die sich je nach Milieu positiv oder negativ verhalten können.

Alle drei Mikroorganismen-Gruppen befinden sich in einem Milieu, bestimmen über dessen Zustand und die wesentlichen Vorgänge. Diese, von den Mikroorganismen gesteuerten Vorgänge, erzeugen die charakteristischen Merkmale des Milieus, die wir oft bereits mit unseren Sinnen wahrnehmen können.

Negatives Milieu

Krankheits- und fäulniserregende Bakterien sind im Vergleich zu den aufbauenden Mikroorganismen in der Überzahl. Sie haben die große Mitläufer-Gruppe zusätzlich auf ihre Seite gezogen und werden von ihnen unterstützt. Charakteristisch: Krankheit bzw. Anfälligkeit für Krankheiten, Schwäche, Fäulnis und Gestank oder unangenehme Gerüche.

Positives Milieu

Die aufbauenden Mikroorganismen haben sich gegenüber den Abbauenden durchgesetzt und werden von den Mitläufern unterstützt. Durch EM können positive Milieus erzeugt werden, denn EM stärken die Gruppe der natürlich vorkommenden positiven Mikroorganismen, sodass aus einem negativen Milieu ein Positives werden kann. Charakteristisch: Wachstum, Regeneration, Gesundheit, Wohlbefinden und Aufbau.

Neutrales Milieu

In einem neutralen Milieu kommen die positiven und auch die negativen Mikroorganismen in einem ausgewogenen Verhältnis vor. Keine Gruppe dominiert und kann die Mitläufer beeinflussen. In der Natur kommt dieser Zustand fast nie oder nur kurzzeitig vor, wenn sich ein Milieu zum Positiven oder Negativen verändert.